Herzratenvariabilitätsmessung HRV


Die Herzratenvariabilitätsmessung

Die Herzratenvariabilitätsmessung ist ein Analyseverfahren, in dem die Variabilität der Abstände der einzelnen Herzschläge gemessen, mathematisch bearbeitet und in einer speziellen Computersoftware in Form von Diagrammen dargestellt werden.

Die Variabilität der Abstände der einzelnen Herzschläge wird durch das vegetative Nervensystem (Sympathikus/Parasympathikus) reguliert und gewährleistet. Somit kann der Körper sich jeweils den äußeren und inneren Bedingungen (Streß!) anpassen.

Ist diese Variabilität gestört, zeigt dies eine Regulationsstarre an. Aus der Regulationsstarre des vegetativen Nervensystems resultieren wesentliche chronische Krankheiten.

In der Herzratenvariabilitätsmessung können wir wissenschaftlich fundierte Aussagen über die Aktivität des Sympathikus, des Parasympathikus, des Stressindexes und der Gesamtenergie treffen.

Diese Parameter spiegeln den funktionellen Zustand des vegetativen Nervensystems wieder

Bevorzugte Anwendung:

Im Rahmen von Check-Untersuchungen von Gesunden. In der HRV sehen wir auch bei noch bestehendem Wohlbefinden und normalen Blutwerten schon Störungen, die in der Zukunft in chronischen Krankheiten münden. Interessant ist dies auch für Sportler, die damit ihre Regenerationsfähigkeit überprüfen können.

zur Basisdiagnostik bei chronischen Krankheiten, insbesondere Burn-out-Syndrom, Erschöpfungszustände, Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, neurologische Erkrankungen. Die HRV hilft uns abzuschätzen, welche therapeutischen Maßnahmen der Körper überhaupt verträgt. Die HRV ist ein guter Parameter der Verlaufskontrolle bei den Behandlungen.

zur Therapie: mit Atemtrainingsprogrammen können wir mit der HRV konkret in die Regulation des vegetativen Nervensystems eingreifen und dies dabei dokumentieren.